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Spezielle Schmerztherapie

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Spezielle Schmerztherapie

Neben dem akuten Schmerz, der als Warnsignal des Körpers vor einem möglichen Dauerschaden zu verstehen ist, sind es chronische Schmerzen, die eine besondere Aufmerksamkeit bedürfen.

Spezielle Schmerztherapie kommt dann zum Einsatz, wenn die medizinische Basisversorgung nicht ausreicht, der Schmerz sich aus dem akuten Stadium als Warnsignal vor Körperschäden zur chronischen Schmerzkrankheit gewandelt hat und sich ein Schmerzgedächtnis entwickeln konnte.

Anhaltende Schmerzen verändern im Nervensystem die Art und die Intensität der Impulsweiterleitung. Sie fühlen Schmerzreize schneller und in sonst schmerzfreien Momenten, die quälende Schmerzerfahrung ohne Pausen. Aus dem oft erfolglosen Bemühen den Schmerz zu verstehen und v.a. zu vermeiden, verändern wir unser Verhalten uns selbst und anderen gegenüber. Immer wieder ist man bemüht zu erklären, wie es sich anfühlt, man kann das und jenes nicht mehr mitmachen, Momente einer Leichtigkeit des Seins gehen verloren.

Obwohl und dank moderner Medikamente wird es erträglicher, aber um zu einer selbstbestimmten Lebensform zurückzufinden, bzw. eine bestmögliche Annäherung daran, ist in der modernen Schmerztherapie eine Vernetzung vieler Therapieschritte notwendig.

Unser spezieller Beitrag hierzu ist die Integrative Medizin – den einzelnen Patienten mit seinen persönlichen Schmerzen soweit wie möglich individuell zu betreuen. Schulmedizin und Naturheilverfahren aus Ost und West werden zu einem „Body and Mind” Konzept verbunden.

Hierdurch ist, aus unserer Vorstellung, eine wichtige Voraussetzung zu bestmöglicher Genesung gegeben, nämlich sich wieder stark genug zu fühlen, um die schweren Aufgaben vor die uns der Schmerz stellt zu meistern.

Auch wenn der chronische Schmerz nicht „gelöscht” werden kann, so können wir jedoch lernen, ihn ein gutes Stück zu vergessen und in bestimmten Augenblicken auf einer anderen Ebene zu verstehen.

Diagnose

diagnostik

Integratives, medizinisches Denken bestimmt auch die diagnostischen Prozesse. Neben modernsten Techniken (z.B. MRT, CT, EEG, Laboranalysen) wird eine traditionelle klinische Diagnostik durchgeführt. Die westlichen Untersuchungstechniken werden ergänzt durch Puls- und Zungendiagnose der chinesischen und Ayurveda Medizin.

  • Ausführliche Anamnese (persönliches Gespräch) unter Berücksichtigung von
  • Informationen aus einem speziellen Schmerzfragebogen
  • Auswertung von Vorbefunden
  • Feststellen der Chronifizierung, d.h. wie stark der Dauerschmerz Spuren im Nervennetzwerk des Körpers hinterlassen hat
  • Umfassende Untersuchung nach westlichen und komplementärmedizinischen Kriterien (z.B. eine Diagnostik aus der Tradition der chinesischen Medizin)
  • Spezielle Labordiagnostik, Vollblutanalysen, Stresslabor, Immunlabor, Hormonlabor

Behandlungsschwerpunkte / Indikationen

behandlungsschwerpunkte

Das Hauptbemühen in der Behandlung ist, eine ursachenbezogene Störung zu verändern. Jede Erkrankung ist mehr als die Summe von Symptomen. Jeder Einzelne von uns hat seine besondere Eigenart, in welcher Form die Erkrankung auftritt und wie man auf sie reagiert. Dieser Individualität wollen wir mit unserem Konzept gerecht werden.

  • Chronische Kopfschmerzen, Spannungskopfschmerzen und Migräne
  • Chronische Nacken-, Rücken- und Kreuzschmerzen (z.B. Ischiasschmerz)
  • Artrose und Gelenkschmerzen (z.B. Kniegelenksarthrose)
  • Myofasziale Schmerzsyndrome des Bewegungsapparates (z.B. Tennisarm)
  • Triggerpunktbehandlung, Fibromyalgie
  • Neuralgien, Gesichtsschmerzen, Trigeminusschmerzen
  • Schmerzen durch Veränderungen im sympathischen Nervensystem
  • Organschmerzen verschiedenster Ursachen
  • Schmerzen nach Traumata (inkl. Psychosomatik)
  • Schmerzen im Zusammenhang mit Tumorerkrankungen
  • Schmerzen in der Schwangerschaft

Therapieverfahren

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Nach der Diagnose steht die Therapie!
Diese Logik klingt einfach, erfordert jedoch in der Behandlung chronischer Schmerzen einen umfassenden Wissenstransfer zwischen den verschiedenen Fachdisziplinen. Diesen als interdisziplinären Dialog bezeichneten Prozess, realisieren wir im Rahmen einer Schmerzkonferenz sowie einem regelmäßigen Austausch mit den an der Behandlung beteiligten Haus- und Fachärzten.

In einem solchen Arzt-Netzwerk  unter Einbeziehung von Psychologen und Physiotherapeuten werden verschiedene Therapieansätze kombiniert.

So ist es z.B. kein Gegensatz, Opiate und Akupunktur gleichzeitig einzusetzen oder Entspannungsverfahren mit komplexen Spritzentechniken.

Entscheidend ist, die sich gegenseitig verstärkende Wirkung aufeinander.

  • Medikamentöse Therapie, westliche (allopathische) Medikamente
  • Schwerpunkt Opiate, (Schmerz-) Psychopharmaka, (Schmerz-) Antiepileptika
  • Infusionen, Säure-Basen Behandlung, Vitamin C Hochdosisinfusion
  • Therapeutische Lokalanästhesie, Neuraltherapie
  • TENS Transkutane Elektrische Nervenstimulation
  • Akupunktur, Moxibustion und Schröpfen
  • Phytotherapie (westliche und östliche Pflanzen und Kräuter)
  • Faszienbehandlung mit Mesotherapie
  • Entspannungsverfahren, Atemtherapie
  • Psychosomatische (Energetische) Behandlung
  • Sauerstoff -Eigenbluttherapie
  • Orthomolekulare Therapie (z.B. Vitamine und Mineralien, natürliche Hormone)
  • Körpertherapie, Yoga, Qi Gong (Information und Begleitung)
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