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Chinesische Medizin

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Akupunktur / Chinesische Medizin

Eines der Hauptverfahren der chinesischen Medizin, die Akupunktur, ist in den letzten 20 Jahren zu einem festen Bestandteil von Behandlungsmaßnahmen in der westlichen Medizin geworden. Dabei wurde sie jedoch in weiten Teilen aus ihrem Fundament von Theorie und Konzeption herausgelöst und der Denkweise der westlichen Medizin untergeordnet. Dabei sind bedauerlicherweise wichtige Informationen und therapeutische Anwendungsmöglichkeiten zumindest im „mainstream” verloren gegangen. Ein früher gebräuchlicher Begriff „traditionelle chinesische Medizin”, ist aufgrund wissenschaftlicher Grundlagenforschung verlassen worden. Der heute gebräuchliche Terminus lautet einfach und klar „Chinesische Medizin”. Dies beschreibt  historisch korrekter, dass es keine einheitlich traditionelle chinesische Medizin gibt. Von den ersten Aufzeichnungen vor über 2500 Jahren bis heute, finden sich immer neue Entwicklungen und Ergänzungen im Sinne einer wissenschaftlichen Dynamik und nicht einer politischen Intension wie unter Mao Tse-tung (Mao Zedong).

So findet sich auch im Westen eine Modifikation der chinesischen Medizin, die unsere Gegebenheiten und Lebensformen berücksichtigt, ohne wesentliche Grundlagen der chinesischen Medizin auszuklammern. Dieser Vorgehensweise habe ich mich seit fast 30 Jahren verschrieben und der Zugewinn an Erfahrung mit dieser Methode wird wohl nie enden. Wir bieten neben der Akupunktur weitere Verfahren der chinesischen Medizin an. Dabei wird das Schröpfen häufig der Akupunkturbehandlung vorangestellt. Das Erwärmen von Punkten, mit oder ohne Nadel mit Beifuss (Moxibustion) ist bei „Mangel und Kältestörungen“ fester Bestandteil der Akupunktur. Die Anwendung von chinesischen Heilpilzen (Mykotherapie) wird bei Bedarf hinzugefügt. Allgemeine Hinweise zur Ernährung oder Bewegung und Atmung begleiteten die Akupunktursitzungen.

 

Akupunktur

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Als einen Therapieschwerpunkt setzen wir auf eine, durch Jahrtausende bewährte Behandlungsform, die Akupunktur. Dank einer umfangreichen und intensiven Ausbildung, werden Sie nach alter Kunst akupunktiert, um so Ihre „Lebensenergie Qi” anzuregen und in geschmeidigen Fluss zu bringen. Die Lebenskraft „Qi” zeigt sich in allen Formen der Muskel-und Gelenkbewegungen, den Funktionen der Inneren Organe (z.B. Atmung, Herzschlag und Verdauung) sowie dem Nervensystem und dem Gehirn.

Dass wir in unserem Kulturkreis anderen Einflüssen ausgesetzt sind, wird bei allen von mir eingesetzten fernöstlichen Therapien berücksichtigt.
Das Einstechen feinster Edelstahlnadeln (sterile, keimfreie Einmalnadeln) wird nach präziser Analyse Ihres „Störmusters” am ganzen Körper, am Ohr und Kopf vorgenommen. Auch bei erhöhter Schmerzsensibilität kann durch eine spezielle Technik aus der japanischen Akupunkturtradition, eine unangemessene Stressreaktion vermieden werden.
Da die Akupunkturpunkte untereinander über „Energiebahnen” – den Meridianen – verknüpft sind, werden die gesetzten Reize zu einer, den körpereigenen Regenerationsprozess stimulierenden, Information gebündelt, d.h. der „Qi” Fluss wird harmonisiert.

Die in der Philosophie des Taoismus verankerte „Nicht- Trennung von Körper und Geist”, findet sich in der Wirkung der Akupunktur wieder. Neben den körperlichen Symptomen, werden auch emotionale und seelische Zeichen der Erkrankung durch die Akupunktur beeinflusst. So kann eine Akupunktur auch bei starken psychosomatischen Einflüssen auf den Schmerz und andere Erkrankungen sinnvoll eingesetzt werden.
Jede Krankheit und jeder Erkrankte hat seinen eigenen, individuellen Code, hierin besteht die Kunst der Akupunktur, diesen Code zu erkennen. Eine Kombination von unterschiedlichen Akupunkturtechniken, so z.B. Körperakupunktur mit Ohrakupunktur, kann die Effizienz der Behandlung ebenso erhöhen, wie die Synergieeffekte durch Schröpfen, Moxibustion und der Phytotherapie mit Diätetik.

Da den meisten chronischen Erkrankungen eine längere Vorgeschichte zugrunde liegt, ist es sinnvoll und notwendig mehrere Akupunktursitzungen durchzuführen. Bei einer Erstbehandlung wird in der Regel pro Woche einmal behandelt, bei Wiederholungs-Behandlungen bestimmt das Beschwerdebild die Therapiefrequenz (z.B. alle 2 oder 3 Wochen). Die Akupunktur ist gut mit anderen Behandlungsformen kombinierbar, was hier im Einzelfall sinnvoll ist wird mit Ihnen vorab besprochen.

Behandlungsschwerpunkte und Indikationen für Akupunktur und chinesische Medizin

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In Europa wird die Akupunktur hauptsächlich mit der Schmerztherapie in Verbindung gebracht. Tatsächlich jedoch verfügt die Akupunktur über ein umfassenderes Einsatzspektrum. In der Liste der WHO finden sich weit über 20 Indikationen aus dem gesamten Bereich der Medizin.

  • Augen
    Bindehautentzündung, Fehlsichtigkeit, Makuladegeneration
    geschwollene Augenlider, dunkle Augenringe
  • Gynäkologie
    Menstruationsbeschwerden, Schwangerschaftserbrechen, mangelnde Erholung nach Geburten, Wechseljahrsbeschwerden, Kinderwunsch, hormonelle Funktionsstörung, sexuelle Dysfunktion, Störung der Blasenfunktion, Beschwerden an den Brüsten (Spannungsgefühl, Schmerz, Schweregefühl)
  • Hautkrankheiten
    Herpes, Psoriasis, Neurodermitis, Acne vulgaris, Acne rosacea, Wundheilungsstörungen, ästhetische Regeneration der Haut (z.B. Cellulitis, Striae, Schwellungen, trockene/glanzlos, faltige und schlaffe Haut)
  • HNO
    Allergien (Heuschnupfen), Nasennebenhöhlenentzündungen, Fremdkörpergefühl (Globus) im Hals, Heiserkeit, Ohrgeräusche (Tinnitus), Hörsturz, Entzündungen im Ohrbereich, Schnarchen
  • Innere Medizin
    Funktionelle Magen und Darmerkrankungen, Morbus Chron und Colitis Ulcerosa, Asthma und chronische Bronchitis, Infektanfälligkeit, Störungen der Herz und Kreislauffunktion, Nahrungsmittelallergien
  • Orthopädische Erkrankungen
    Sämtliche Formen von Rückenschmerzen, Bandscheibenschäden, Arthroseschmerzen, Sehnen und Muskelschmerzen, Tennisarm und Golferarm, Achillessehnenschmerzen, Schulter- und Armschmerzen, Gelenkschmerzen nach Überlastung (Hand und Sprunggelenk), Hüfterkrankungen und Blockaden im Ileosacralgelenk
  • Neurologische Erkrankungen
    Vorbeugung und Rehabilitation nach Schlaganfall, Nervenlähmung, Gesichtsschmerzen und Trigeminusneuralgie, Sprachstörung, Migräne und Kopfschmerzen, Restless Leg Syndrom (RLS), Neuropathische Schmerzen
  • Urologische Erkrankungen
    Funktionelle Blasenstörungen, Blasenentzündung , sexuelle Dysfunktion, Genitalschmerz, Prostataentzündung
  • Zahnmedizin
    CMD -Störungen im Kiefergelenk, Zahnfleischentzündungen, Zähneknirschen, funktionelle Zahnschmerzen (neurologischer Zahnschmerz),
    Psychovegetative und psychosomatische Erkrankungen,
    Erschöpfungssyndromen „Burn out“, chronisches Müdigkeitssyndrom, psychovegetative Unruhe, Schlafstörungen, Leistungsknick, Konzentrationsstörungen

Die Diagnose

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Die Untersuchung individueller, persönlicher Einflüsse im subjektiven Empfinden von Wahrnehmung, wie z.B. Schmerzen, ist ein besonders wichtiger Teil der chinesischen Medizin.
Zusammenhänge im Ablauf biologischer Körperfunktionen und mentaler, geistig-seelischer Prozesse werden in der chinesischen Medizin immer als ganzheitliche Bedingtheiten beschrieben und in der Diagnose erfasst.

Die hierbei auftretenden komplexen Erklärungsbilder, beeindrucken durch ihre visionär anmutenden Eigenschaften im Verständnis von Lebensvorgängen. Basierend auf der Hypothese von Entsprechungen zwischen Mikrokosmos Mensch, mit seinen vielfältigsten Einzelbausteinen und Funktionen, und dem Makrokosmos Natur und Umwelt, entstand ein Diagnosesystem mit höchster Präzision im Erkennen und Verstehen von Störmustern (Yin-Yang/5 Wandlungsphasen).

Der Arzt fragt nach vielen Zusammenhängen mit Ihren Beschwerden (ein spezieller Fragebogen wird zur Unterstützung eingesetzt), und führt neben der körperlichen Untersuchung eine ganz spezielle Pulstastung und eine für die chinesische Medizin typische Zungenbetrachtung durch.

Aus der Fülle der erhobenen Befunde wird eine chinesische Syndromdiagnose erstellt. Nach Prüfung der Kompatibilität mit der westlichen schulmedizinischen Diagnose kann eine Behandlung eingeleitet werden.

Diese Einschätzung Ihrer individuellen Bioenergie hat dabei nicht nur die Erkrankung im Blick , sondern bildet die Grundlage dafür Wohlbefinden auf allen Ebenen zu optimieren.

Schröpfen, Schröpfmassage

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Die Schröpfbehandlung gehört mit zu den ältesten Therapieverfahren in der Medizin und hat eine hohe Anerkennung in Europa wie in der chinesischen Medizin, wo sie häufig zur Begleitung der Akupunktur eingesetzt wird.

Mittels Hitze wird in den Schröpfgläsern ein Vakuum erzeugt, dessen Stärke wiederum bestimmt den Sogreiz, des auf der Haut aufgesetzten Schröpfglases. Der nach aussen gerichtete Zug auf das Gewebe fördert die Durchblutung, stimuliert kleinste Nervenrezeptoren, lockert Bindegewebe (Faszien) und die Muskulatur und kann somit Verklebungen im Gewebe auflösen helfen.

Das Schröpfen ist hilfreich bei Muskelverspannungen und Schmerzen, v.a. der Rückenmuskulatur sowie Entzündungen in Muskeln, Sehnen und Organen (z.B. Bronchitis).

Wir arbeiten überwiegend mit der Schröpfmassage. Hierbei gleitet der Schröpfkopf auf einem Ölfilm (Arnika- Öl oder Ayurvedische Dosha Öle) über „blockierte” Zonen und stimuliert die Haut, das Unterhautgewebe und die Muskulatur.

Über feinste, aktivierte Nervenimpulse erreicht die Wirkung auch tiefere Gewebe bis hin zu den Organen. In der Terminologie der chinesischen Medizin ist eine Schröpfbehandlung geeignet, die Lebensenergie Qi anzuregen, Blutstase aufzulösen,  Hitze auszuleiten und erfüllt somit einige wichtige Funktionen zur Unterstützung der Akupunkturbehandlung.

Gua Sha Therapie

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Als eine effektive Methode in der asiatischen Medizin zur Behandlung von Schmerzen, Steifheit und Verspannungen  (als Folge von Verklebungen im Bindegewebe/Faszie) sowie bei Taubheitsgefühlen und Entzündungen gilt Gua Sha. Dabei sind die Muskulatur und Gelenke von Rücken und den Extremitäten (Arme und Beine) meistens betroffen, aber auch Entzündungen mit Fieber (Bronchitis) oder Störungen der Darmfunktion (z.B. Durchfall) können mit Gua Sha behandelt werden. Die eingeschränkte Elastizität in den Körperfaszien haben weitreichende Folgen auf die Beweglichkeit, den Stoffwechsel und das Immunsystem. Eine Erklärung das Gua Sha hier Wirkung zeigt ist der sogenannte piezoelektrischer Effekt oder kurz Piezoeffekt. Der beschreibt das Auftreten einer elektrischen Spannung (elektrisches Feld) an festen Körpern, wenn sie elastisch verformt werden. Folge dieser Veränderung sind Signale zur Zellaktivierung (Information), die sich bis in tiefe Gewebestrukturen fortpflanzen können.

Bei dieser Methode wird mit einer abgerundeten Kante eines Porzellanlöffels oder eines Glasverschlusses (z.B. Deckel von Babynahrung) mehrmals über einen mit Öl eingeriebenen Bereich der Haut geschabt, bis eine deutliche Verfärbung und punktförmige Blutungen (Petechien) unter der Haut auftreten (gewünschter Effekt!). Diese Verfärbungen heilen jedoch schnell ab und sind nicht schmerzhaft.  Im Gegenteil stellt sich unmittelbar mit der Behandlung eine Entspannung und Schmerzlinderung ein. Die Klinik für Integrative Medizin in Essen hat in den letzten Jahren immer wieder wissenschaftliche Untersuchungen zu Gua Sha veröffentlicht und konnte die Wirkungen eindrucksvoll bestätigen.

Moxibustion

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Bei den chinesischen Diagnosen findet sich eine Kategorie: „Kälte und Leere”-Muster. Wird eine solche Diagnose gestellt, z.B. Reizblase bei Kälte  oder ungenügende Verdauung durch zuviel kalte Nahrung oder gebeugter Rücken durch Qi-Mangel, ergibt sich als therapeutische Konsequenz das Wärmen.

Dies wird in der chinesischen Medizin als Moxibustion bezeichnet, wozu getrocknetes Kraut von Beifuss über Akupunkturpunkten abgebrannt wird. Hierzu kann man auf den Kupfergriff der Nadel eine Kugel vom „Moxakraut” aufbringen und anzünden, die freigesetzte Wärme wird über die Nadel in die Tiefe geleitet.

Bei der Verwendung von Moxa Kästen wird der Beifuß  auf einem feinen Gitternetz abgebrannt, und die Wärme flächig auf die Haut und die Akupunkturpunkt-Zone übertragen. Ebenso kann die Moxibustion über Moxazigarren verabreicht werden, dies ist auch in der Nachbehandlung zu Hause gefahrlos möglich.

In den Zuständen, wo die Vitalität gemindert ist und eine Unterfunktion der Lebenskraft „Qi” vorliegt (z.B. Erschöpfung, steife Gelenke), wird die Moxibustion begleitend zur Akupunktur und anderen Verfahren eingesetzt.

Chinesische Phytotherapie (Kräuterheilkunde) und Mykotherapie (traditionelle Heilpilze)

phytotherapie

Diese Form der inneren Medizin arbeitet auf einem vergleichbaren Grundkonzept wie die Akupunktur. Wieder ist es zunächst die genaue Analyse des vorliegenden, individuellen Störmusters der Lebensenergie Qi (Chinesische Syndromdiagnose).

Bei der Pflanzentherapie kann ich mit Ihnen zusammen zwischen der chinesischen Medizin, der westlichen Pflanzen- und Kräuterkunde und der Ayurveda Medizin wählen. Auch sind Kombinationen und verschiedene Darreichungsformen geeignet den persönlichen Eigenheiten (auch der Erkrankung) gerechter zu werden.

In der chinesischen Phytotherapie habe ich meinen Schwerpunkt in der Myokotherapie, das heisst die Anwendung der chinesischen Heilpilze, gefunden.

Dabei wird der ganze Pilz, basierend auf naturreinem Anbau und schonender Verarbeitung, als Pilzpulver in Kapselform eingenommen. Die Wirkung der Heilpilze basiert auf Regulation und Anpassung (Adaptogen), d.h. finden sich im Körper geschwächte Funktionen (z.B. Immunschwäche) wirkt er stärkend, bei Überfunktionen (z.B. Allergien ) ausgleichend und beruhigend. Die komplexen wertvollen Inhaltstoffe der ganzen Heilpilze (nicht dem Auszug einzelner Stoffe) wirken als Verbund , d.h. sie ergänzen sich gegenseitig in ihrem Einfluss auf den menschlichen Organismus.

Hier liegt auch der Vorzug gegenüber der Einnahme von synthetisch hergestellten Vitaminen und Mineralien. Das biologische Prinzip der Verbundenheit existiert eben nur in natürlichen Stoffen. Zwar ist z.B. Vitamin B oder E rein mengenbezogen in den Heilpilzen geringer vorhanden, aber durch Synergie mit den anderen Bestand-teilen (Gycoproteine, Polysaccharide, Triterpene, Adenonsine, Vitamine  Mineralien, essentielle Aminosäuren, Enzyme uvm.) ist die Wirkung auf den Körper ganzheitlich zu verstehen.

Dabei nehmen die Pilze in der Natur noch eine Sonderstellung ein, weder zu den Pflanzen noch zu den Tieren zugehörig, bilden sie eine eigene Gruppe der Lebewesen – den Eukaroyten. Schon seit dem Altertum – nicht nur in China – haben wir heute wieder die Möglichkeit mit ökologisch reinen Heilpilzen (made in Germany) zu arbeiten. Als Speisepilz zu allgemeiner Bekanntheit gelangt, ist in unseren Regionen der als „König unter den Heilpilzen” bezeichnete Shitake.

Nach der beschriebenen chinesischen Syndromdiagnose wird ein Heilpilz (oder eine Kombination von 2-3) ausgewählt und für mindestens 3 Monate als Kur angewendet. Je nach Klinik kann ein solcher Prozess, ohne schädliche Nebenwirkungen, und nach Absprache mit mir verlängert werden.

Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass die chinesischen Heilpilze, Kräuter und Vitalstoffe nicht als Medikamente im eigentlichen Sinne der westlichen Medizin zu verstehen sind. Ihre beschriebenen Heilwirkungen basieren auf einer allgemeinen Stärkung von Körperfunktionen und beziehen sich in der Wirkungsbeschreibung (Indikationen s.u.) überwiegend auf traditionelle Vorstellungen und Anwendungsbeobachtungen. Wissenschaftliche Studien nach westlichen Vorbildern gibt es nur vereinzelt und somit auch keine Zulassungen als Medikament.

Anwendungsmöglichkeiten / Indikationen

indikation
  • Abnehmen
  • Allergien
  • Arteriosklerose
  • Arthritis
  • Asthma bronchiale
  • Arthrose
  • Bluthochdruck
  • Bronchitis
  • Cholesterin
  • Depressionen
  • Diabetes allgemein
  • Entgiftung und Entschlackung
  • Durchblutungsstörung
  • Erkältung
  • Erschöpfung
  • Fibromyalgie
  • Gicht
  • Grippe
  • Hauterkrankungen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Krebs-Behandlung
  • Krebs-Ernährungskonzept
  • Lebererkrankungen
  • Magen-/Darmerkrankungen
  • Sport und Ausdauer
  • Migräne
  • Multiple Sklerose
  • Ödeme
  • Osteoporose
  • Prostata
  • Rheuma
  • Stress
  • Schlaflosigkeit
  • Tinnitus
  • Wechseljahresbeschwerden

Die Fülle der beschriebenen Indikationen mag etwas überzeichnet anmuten. Wenn man jedoch Entstehungsprozesse von Erkrankungen und den Teufelskreis chronischer Erkrankungen betrachtet, so sind häufig ein gestörtes Immunsystem, eine Überlastung der inneren Organfunktionen, Allergien und Autoimmunprozesse, hormonelle Ungleichgewichte, Mangel an Vitalstoffen und Dauerstress und seine Folgen ein gemeinsamer roter Faden, der den einzelnen Krankheiten zugrunde liegt. So können die Heilpilze mit ihren Eigenschaften zur Entgiftung und antioxidativen Wirkung den körpereigenen Heilprinzipien unterstützend zur Seite stehen und Wirkung zeigen bei:

  • Leberüberlastung (Stress und Medikamente)
  • Immunschwäche (Stress, Umweltbelastungen, Krebserkrankungen, Entzündungen uvm.)
  • Entgiftungsproblem (Leber und Niere, Lymphsystem, Lunge/Atmung)
  • Oxidativer Stress und freie Radikale ( Energiemangel der Zellen)
  • Lebensmittelzusätze, Toxine, Medikamente

Beispiele für chinesische Syndrombegriffe bei denen die Heilpize nachhaltig Wirkung zeigen

  • Milz und Nieren Qi Mangel
  • Leber Qi/Blut Stase
  • Leber/Herz Blut Mangel
  • Lungen Qi/Yin Mangel
  • Herz-, Leberfeuer
  • Magen/Dünndarm Hitze
  • Mangel an Dickdarm Qi

Diätetik

diaetik

Diätetik bedeutet nicht Verzicht und Kasteiung, vielmehr die Kunst mit Lust und Freude das zu essen, womit man seine persönliche Lebensqualität durch ein mehr an Kraft, Vitalität und Gesundheit steigert.

Der österreichische Naturarzt Dr. F. X. Mayr konnte – seiner Zeit weit voraus – eindrucksvoll die Bedeutung eines stabilen Verdauungsapparates auf unsere körperliche und geistige Gesundheit zeigen.

In der chinesischen und Ayurveda Medizin finden sich schon in ihren Anfängen sehr detaillierte Hinweise, wie man mit der Zusammensetzung seiner Ernährung die Gesundheit bewahrt und bei Krankheit und Befindungsstörungen diese wiederherstellen kann. Dabei wird die persönliche Konstitution mit dem aktuellen Zustand des Körpers abgeglichen und bestehende Abweichungen dieser inneren Balance ästhetisch und genussvoll korrigiert.

Hierzu werden, wie auch in der Ayurveda Medizin, die einzelnen Bestandteile einer ausgewogenen Ernährung nach Geschmack (süß, sauer, salzig, scharf und bitter), Temperaturverhalten (wärmend/kühlend) und ihre Wirkung im Körper eingeteilt. Die Haut, das Gewicht, der Darm, Schlaf oder das Nervensystem verbessern sich spürbar allein durch diese sanfte Form einer „Entgiftung”.

Als ganz einfache Beispiele sei das Trinken von warmen bis heißen Wasser oder Ingwerwasser bei Übelkeit, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Stirnkopfschmerz und chronischer Sinusitis angeführt. Gewürze galten, ob dem Wissen um ihre Wirkung im Altertum, zu den Kostbarkeiten. Daran hat sich bis auf den Preis, bis heute nichts geändert.

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