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Allergien

11
Mrz

Allergien

Heuschnupfen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Kontaktekzem, Neurodermitis, allergisches Asthma

Allergien sind rapide zunehmende Erkrankungen mit erheblichen Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Neben der genetischen Veranlagung (familiäre Häufung) spielen zunehmend Umweltfaktoren eine erhebliche Rolle.
Auch die zunehmenden Stressbelastungen unserer modernen Gesellschaft und Lebensweise scheint die Stärke und Häufigkeit von Allergien zu begünstigen (->Stressreaktion und Entzündungen).
Warum kann unser Immunsystem aus dem Gleichgewicht geraten wenn es z.B. auf Pollen und andere Allergene (viele chemische Umweltstoffe) durch Kontakt mit den Schleimhäuten von Mund Nase, Lunge, Haut oder Darm trifft?
Es gibt dafür nicht den „Grund“, es ist eine Mischung von vielen Faktoren die letztendlich dazu führen das überschießend Entzündungsstoffe wie z.B das Histamin ausgeschüttet werden. Die klinischen Symptome sind dabei individuell sehr unterschiedlich. Die Bandbreite geht von einem einfachen Schnupfen bis zu einem bedrohlichen Asthmaanfall.
Bei Nahrungsmittelüberempfindlichkeit kann es zu einer leichten Übelkeit und Blähungen kommen, bis hin zu starken Durchfällen und schweren Krämpfen.
Unsere natürlichen Immunabwehrreaktionen verlaufen in vier unterscheidbaren Mustern ab (Typ 1 bis Typ 4). Bei Allergien sind überwiegend der Typ 1 (Sofortreaktion) und der Typ 4 (verzögerte Reaktion) beteiligt. Beim Typ 1 kann es notwendig sein als Notfallmaßnahme sofort mit einem Gegenmittel zu handeln (z.B. Cortison oder Adrenalin bei einer Wespenstichallergie).
Die beste Therapie wäre natürlich eine vollständige Vermeidung des Kontaktes von Körper und Allergen. Da das jedoch Lebensfern ist, müssen wir wirksame Alternativen einsetzen um eine angemessene Lebensqualität ohne zu stake Nebenwirkungen zu provozieren. Die Antihistaminika, ob als Spray oder Tablette können im Akutfall schnell Linderung bringen.
Als komplementäre Option kann die Chinesische Medizin zu einer gewünschten Systemregulation beitragen.

Mit dem Herstellen eines Gleichgewichtes von Yin (Prozesse beruhigen und kühlen) und Yang (Prozesse anregen und wärmen) geht man über die Symptombekämpfung hinaus. Ziel ist eine stabile Reduktion der Stärke der allergischen Symptome mit einem deutlichen Absenken bzw. Absetzen der Medikation.
Unsere Erfahrungen mit der Akupunktur, speziell bei Heuschnupfen sind seit Jahren konstant und statistisch signifikant gut.
Mit den neuesten Kenntnissen aus der Faszien Forschung lassen sich die Wirkung der Akupunktur nach modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen klarer erfassen. So sind in dem Netz unseres Bindegewebes Milliarden von Zellen aktiv, eben auch Entzündung -und Immunzellen. Mit der gezielten Nadelstimulation wird eine Kettenreaktion aktiviert, die die unphysiologische „Starre“ (Verklebungen und Schwellungen in den Faszien) im Ablauf von Stoffwechselprozessen in Richtung Regeneration bewirkt.
In diese Richtung wirken auch als gute Kombination Mesotherapie, Schröpfen oder Gua Sha.
Kräuter und Heilpilze, Vitamin C (als Infusionen im Akutfall besonders effektiv), Zink und Magnesium aber auch Omega 3 Fettsäuren sind als wichtige Modulatoren der allergischen Entzündungsreaktion sehr hilfreiche Zusatzmaßnahmen.
Auf längere Sicht gesehen ist (v.a bei Nahrungsmittelallergien, Neurodermitis und Hautekzemen) eine Stabilisierung unseres Darmmilieus notwendig. Als einer unserer wichtigsten Organe in Bezug auf eine ausgewogene Immunantwort sollte die Analyse der Darmfunktion (v.a wenn Darmbeschwerden bestehen) bei der Behandlung chronischer Allergien in Erwägung gezogen werden.
Sollten Sie zur einer Gruppe der Betroffenen gehören, können Sie sich im Detail gerne von uns beraten lassen. Unseren gesetzlich krankenversicherten Patienten bieten wir eine exakte Igel Leistungsabrechnung nach GOÄ an.
Private Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel, außer die Allergie ist im Vertrag von der Leistungserbringung ausgeschlossen.
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